Bergsteigen
Klettern an den Felsen bei Ilmenau
Die Hermannsteine bei Ilmenau lassen jeden Kletterer, der die allgemeine Gesteinsqualität im thüringer Porphyr nicht kennt, die Haare zu Berge stehen.

Der kleine Hermannstein scheint nur aus losen Steinen zusammengefügt zu sein und nimmt man einen davon heraus, so fällt alles zusammen.
In der Talseite des Großen Hermannsteines dagegen wackeln und knirschen nur bestimmte Griffe und Zacken im ansonsten kompakten Gestein. Aber wenn man bedenkt, wie viele Kletterer sich schon daran festgehalten haben, so werden sie auch noch eine Weile halten.
Mit der Goethewand, einem schattigen Plätzchen für den Sommer, gibt es hier nun annähernd 35 Kletterwege. Eine bei der nahen Höhe angebrachte Tafel erinnert an einen Besuch von Goethe im Jahre 1776.
Auf der Strecke von Ilmenau nach Manebach befindet sich der Raststeinbruch. Diese sonnige, nach Süden ausgerichtete Wand ist bis zu 30 Meter hoch und trocknet nach Regen oder im Frühling schnell ab. Der rechte Teil besteht aus einer großen liegenden Platte, in der Mitte ist ein Pfeiler mit einer markanten Kante, der linke Teil ist leider etwas brüchig.
Ilmenau und Manebach sind gut mit Bus und Bahn erreichbar.
Thüringen hat eine große Auswahl von Kletterwänden zu bieten wie zum Beispiel die Felsen bei Eisenach, im Kanzlersgrund bei Oberhof, bei Gehlberg, im Schwarzatal und im Saaletal.


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